O oder Strg+F2
Mit dem Verbindungswerkzeug kann man verschiedene Formen durch einen Pfad verbinden. Die Verbindung bleibt beim Verschieben der Objekte bestehen.
Das Werkzeug für das Verbinden von Objekten benötigt man zB für Schemazeichnung. Das ist der Fall wenn verschiedene Objekte in einer Beziehung zueinander stehen, zB. Datenbanken, Hierachien, Entscheidungsdiagramme, Mindmaps usw. Der Vorteil von Verbindungen gegenüber normalen Linien ist, dass man die Objekte beliebig verschieben kann, ohne das die Verbindungen verloren gehen. Ansonsten müsste bei jeder Objektverschiebung die Verbindungen neu zeichnen oder verschieben, was sehr viel Arbeit bedeuten würde.
Auf das XML (genauer die SVG-Datei) heruntergebrochen heisst das, dass ein Pfad (Polylinie) gezeichnet wird und spezielle Atribute aus dem Inkscapenamensraum die IDs der Objekte „verbinden, in etwa so
SVG-Ausschnitt (Verbindungspfad)
<path
style="..."
d=" ..."
id="objektverbinder"
inkscape:connector-type="polyline"
inkscape:connection-start="#roterKreis"
inkscape:connection-end="#gruenerKreis" />
Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass die Verbindungslinien nicht über die Objekte, sondern um sie herum gezeichnet wird. (siehe Kontextmenü bei Auswahl der Verbindungswerkzeugs) . In der SVG-Datei wir dies ebenfalls über ein Atribut für das jeweilige Objket gereglt.
SVG-Ausschnitt (Rechteck, dass der Verbindungspfad umgeht)
<rect ..........
inkscape:connector-avoid="true" />
Warum teilweise die Verbindung einfach nicht mehr existent ist ist entweder ein Bug oder aber gewollt, um die Verbindung wieder zu lösen. In diesem Falle verschwinden die Attribute (inkscape:connector-type=“…“, inkscape:connection-start=“…“, inkscape:connection-end=“…“ ) wieder aus dem SVG Code.